AR-Büro

Digitalisierungsagenda 2026 - Fünf Thesen für Aufsichtsräte jenseits des Technologie-Hypes

Dr. David Hoeflmayr, Aufsichtsrat und Beirat, Mitglied des Fachausschusses Digitale Transformation und künstliche Intelligenz im AdAR, München; Neerja Aurora ist Expertin KI/Digital, Deutsche Digitale Beiräte, zertifizierte Aufsichtsrätin, ehemals CEO und Partnerin IT Beratung, Wiesbaden; Adrian Fischer ist Managing Partner von HEADS! International mit Schwerpunkt Digitalisierung und Technologie, München

Digitalisierung ist 2026 kein „IT-Thema“ mehr, sondern für fast alle Unternehmen ein zentraler Wettbewerbsvorteil und Vertrauensfaktor: Sie prägt Wachstum, Resilienz, Kapitalkosten und damit den Unternehmenswert. Gleichwohl beobachten wir in vielen Unternehmen eine paradoxe Lage: Die Einsicht in die Relevanz ist vorhanden, die Priorisierung und Umsetzung bleiben jedoch fragmentiert. Während über KI, Plattformen oder Cloud-Architekturen diskutiert wird, scheitert die Wirksamkeit häufig an Grundlagen: Daten- und Prozessqualität sowie überkomplexe IT-Landschaften – aber noch wichtiger – an der fehlenden Entschlossenheit des Top-Managements und der (Aufsichtsrats-/ Beirats-) Gremien, die Digitalisierung konsequent als zentralen Wettbewerbsvorteil und Werttreiber top-down zu etablieren. Dieser Beitrag, angestoßen durch eine AdAR-Paneldiskussion zur Aufsichtsratsagenda 2026, plädiert daher nicht für eine neue Technologieliste, sondern für fünf Thesen, die den Fokus auf Unternehmenswert, Umsetzungsfähigkeit und Governance-fähige Urteilskraft legen.

Inhalt

I. These 1: Digitalisierung treibt den Unternehmenswert

II. These 2: Strategie kommt vor Technologie

III. These 3: Zurück zu den Grundlagen

IV. These 4: Umsetzungs- und Befähigungslücken schließen

V. These 5: Mut und Disziplin im Aufsichtsrat leben

VI. Fazit

Den vollständigen Artikel finden Sie im Archiv der BOARD 1/2026.

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