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Digitale Souveränität statt Cloud-Abhängigkeit - Ein (erneuter) Weckruf und Einblick auf die aktuellen Entwicklungen und Versuche in der EU und Deutschland, Souveränität über die Daten und damit verbundene IT- und KI-Infrastruktur zurückzugewinnen

Christopher Knabe, Präsident des Verwaltungsrates der Loomion AG in Basel und Geschäftsführer der qualified.ink GmbH, Basel

Der Beitrag beleuchtet die wachsende Abhängigkeit europäischer Unternehmen von US-Amerikanischen Cloud-, KI- und Softwareanbietern und stellt die Frage, welche Konsequenzen sich daraus für Datenschutz, Compliance und unternehmerische Verantwortung ergeben. Ausgehend von Microsofts strategischem Wandel hin zu cloudbasierten Abonnementmodellen werden die rechtlichen und praktischen Folgen des EuGH-Urteils „Schrems II“ sowie des „EU-US Data Privacy Framework“ eingeordnet. Zugleich richtet sich der Blick auf aktuelle politische und technische Entwicklungen in Europa, die auf mehr digitale Souveränität, Open-Source-Lösungen und eine stärkere Kontrolle über sensible Unternehmensdaten abzielen. Im Zentrum steht die Rolle von Aufsichtsräten, die diese Veränderungen nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern aktiv in ihre IT-, KI- und Risikobetrachtung einbeziehen sollten.

Inhalt

I. Cloud only?!
II. „Schrems II“
III. „EU-US Data Privacy Framework (DPF)”
IV. Konsequenter Fokus auf IT- und KI-Strategie
1. Umstellung auf Open Source
2. Risiko US-Amerikanische Cloud- und KI-Anbieter
V. Fazit

Den vollständigen Artikel finden Sie im Archiv der BOARD 3/2026.

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