Jan Baumann, LL.M. - Legerlotz Laschet Rechtsanwälte

Holzmüller-Entscheidung (BGH)

In der Holzmüller-Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 25. Februar 1982 wurde der Hauptversammlung eine ungeschriebene Kompetenz für solche Geschäftsführungsmaßnahmen zugesprochen, die derart tiefgreifend in die Mitgliedsrechte der Aktionäre eingreifen, dass der Vorstand nicht damit rechnen konnte, hierüber ohne Beteiligung der Hauptversammlung zu entscheiden. Die Voraussetzungen dieser sogenannten Holzmüller-Doktrin wurden in Folgeentscheidungen zwar weiter präzisiert. Dennoch wird teilweise der Vorwurf geäußert, die Voraussetzungen der Holzmüller-Doktrin seien zu unbestimmt und würden leichtfertig in das Kompetenzgefüge der Aktiengesellschaft eingreifen.

Bitte melden Sie sich an um den vollständigen Beitrag zu lesen.

Kategorien

Haftung, Hauptversammlung, Vorstand, M&A